Bayern Connect setzt sich in Seoul für baldiges Gelingen von .BAYERN ein
Bayern Connect hat im Rahmen des Public Forums während des ICANN-Kongresses in Seoul für die baldige Öffnung des Bewerbungsfensters für neue Top-Level Domains plädiert.
In einer Ansprache an den Vorstand der ICANN berichtete Geschäftsführer Caspar von Veltheim von der großen und breitgefächerten Unterstützung von Organisationen in Bayern für die Initiative von Bayern Connect, die Top-Level Domain .BAYERN einzuführen. Der Vorstand begrüßte den Vorstoß von Bayern Connect, sich für eine bayerische Top-Level Domain einzusetzen.
Caspar von Veltheim sprach sich außerdem für den Vorschlag von dem Geschäftsführer von Minds + Machines und dem Gründer der Dot Innovate Alliance, Antony Van Couvering aus, der vorsieht durch eine vorzeitige Registrierung aller neuen Top-Level-Domain-Initiativen, den Bewerbungsprozess zu beschleunigen.
Andere Bewerber, wie zum Beispiel DotEco, DotBerlin, DotNyc oder DotMusic stehen hinter diesem Vorschlag und auch der ICANN-Vorstand hat ihn positiv aufgenommen. Wir danken Antony Van Couvering für diesen konstruktiven Vorschlag und hoffen, dass es uns gelingt gemeinsam mit der ICANN den Bewerbungsprozess zu finalisieren, sodass Bayern bald eine eigene Top-Level Domain bekommt.
Am 29. September hat Bayern Connect an dem Kongress des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (ECO) “Sharpening the Image” in Köln teilgenommen. Unter dem Titel „dotStadt – Über den (Un)Sinn von Städte-Top-Level-Domains“ diskutierten Gründer von cityTLD Initiativen, sowie Vertreter der Domainindustrie und Politik über die bevorstehende Einführung von cityTLDs. Im Mittelpunkt stand die Frage ob neue Adress-Endungen im Internet überhaupt notwendig sind. Der Konsens nach der Podiumsdiskussion war, dass neue Top-Level Domains die regionale kulturelle Bindung fördern und dadurch neue Geschäftsmöglichkeiten in einer Stadt entstehen.

