Blog

Okt 28

Bayern Connect setzt sich in Seoul für baldiges Gelingen von .BAYERN ein

IMG_0111Bayern Connect hat im Rahmen des Public Forums während des ICANN-Kongresses in Seoul für die baldige Öffnung des Bewerbungsfensters für neue Top-Level Domains plädiert.

In einer Ansprache an den Vorstand der ICANN berichtete Geschäftsführer Caspar von Veltheim von der großen und breitgefächerten Unterstützung von Organisationen in Bayern für die Initiative von Bayern Connect, die Top-Level Domain .BAYERN einzuführen. Der Vorstand begrüßte den Vorstoß von Bayern Connect, sich für eine bayerische Top-Level Domain einzusetzen.

Caspar von Veltheim sprach sich außerdem für den Vorschlag von dem Geschäftsführer von Minds + Machines und dem Gründer der Dot Innovate Alliance, Antony Van Couvering aus, der vorsieht durch eine vorzeitige Registrierung aller neuen Top-Level-Domain-Initiativen, den Bewerbungsprozess zu beschleunigen.

Andere Bewerber, wie zum Beispiel DotEco, DotBerlin, DotNyc oder DotMusic stehen hinter diesem Vorschlag und auch der ICANN-Vorstand hat ihn positiv aufgenommen. Wir danken Antony Van Couvering für diesen konstruktiven Vorschlag und hoffen, dass es uns gelingt gemeinsam mit der ICANN den Bewerbungsprozess zu finalisieren, sodass Bayern bald eine eigene Top-Level Domain bekommt.

Okt 26

Bayern Connect bei ICANN-Konferenz in Seoul

Bayern Connect ist diese Woche in Seoul und nimmt an der ICANN Konferenz teil. Zum insgesamt 36. Mal in der Geschichte ICANNs treffen sich die Mitglieder der Domain-Industrie, um über die grundlegenden Trends und Richtlinien in der Industrie zu auszutauschen und entscheiden. Im Mittelpunkt steht die bevorstehende Einführung neuer generischer Top-Level Domains.

Die Hoffnungen vieler potentieller Bewerber wurde enttäuscht, als sich die ICANN wider Erwarten nicht auf ein genaues Datum für die Öffnung des Bewerbungsfensters festgelegt hat. ICANN will sich zuerst intensiver mit der Bewältigung der vier größten Kritikpunkten zu neuen Top-Level Domains – die Klärung der Markenrechtsfragen, Nachfrage, die Gewährleistung der Stabilität des Domain Name System und Domain Missbrauch – beschäftigen und benötigt dazu mehr Zeit. Voraussichtlich wird sich deshalb die Bewerbungsphase um einige Monate verschieben.

Bayern Connect engagiert sich in der Dot Innovate Initiative, ein Bündnis führender Mitglieder der Domain-Industrie, die sich für die rasche Einführung der Top-Level Domains einsetzen. In einem Brief an den Vorstand der ICANN hat Dot Innovate auf die Notwendigkeit neuer Top-Level aufmerksam gemacht.

Okt 19

Bayerischer Blasmusikverband und Bayernbund unterstützen Bayern Connect.

Mit dem Bayerischen Blasmusikverband und dem Bayernbund konnte die Bayern Connect GmbH zwei weitere wichtige bayerische Interessensvertreter als Unterstützer für die Einführung einer Top-Level Domain .bayern hinzugewinnen.

„Das bayerische Lebensgefühl und die bayerischen Eigenheiten nun auch in einer Top-Level-Domain „.bayern” ausdrücken zu können, ist eigentlich längst überfällig,“ sagte der Präsident des Bayerischen Blasmusikverbandes Peter Winter, MdL.

Der Bayerische Blasmusikverband e.V. ist der Zusammenschluss bayerischer Blasmusik- und Spielleute-Verbände und betreut derzeit rund 2.300 Blasorchester und Spielmannszüge mit mehr als 100.000 aktiven Musikern und Musikerinnen.

„Ich freue mich über die Initiative von Bayern Connect und wünsche ihr raschen Erfolg, damit auch die Bayerische Blasmusik im Internet davon profitiert”, sagt Winter.

Auch der Bayernbund hat seine Unterstützung für Bayern Connect erklärt. Der Bayernbund e.V. ist ein überparteilicher Zusammenschluss landesverbundener und staatsbewusster Bürger in oder aus Bayern, der seit seiner Gründung im Jahr 1921 die bayerischen Interessen vertritt und sich für die Erhaltung der bayerischen Kultur einsetzt.

Wie keine andere Organisation stehen der Bayernbund und der Bayerische Blasmusikverband, zusammen mit dem Bayerischen Trachtenverband, für die Aufrechterhaltung der bayerischen Tradition im 21. Jahrhundert. Wir freuen uns, dass wir diese wichtigen bayerischen Institutionen von unserem Konzept für eine bayerische Top-Level Domain überzeugen konnten.

Okt 2

„Affirmation Agreement” gibt ICANN mehr Unabhängigkeit

Es war ein historischer Schritt in Richtung Unabhängigkeit für die ICANN: Der US-Kongress und die ICANN haben am 29. September das „Affirmation Agreement“ unterschrieben, in dem die künftige Beziehung zwischen der amerikanischen Regierung und der Internet-Verwaltungsbehörde festgelegt wurde.
Mit dem „Affirmation Agreement“ lockert die amerikanische Regierung ihre Kontrolle über die ICANN. Somit rückt die ICANN ihrem Ziel, eine globale Organisation zu werden und die Interessen der weltweiten Internetgemeinschaft zu vertreten, näher.
Das „Affirmation Agreement“ löst das „Joint Partnership Agreement“ ab, welches Ende September abgelaufen ist. Bisher war die ICANN dem US-Handelsministerium unterstellt und war verpflichtet ihm jährlich Bericht vorzulegen. Diese Berichte werden in Zukunft einem Internationalen Komitee vorgelegt, welches vom Government Advisory Committee (GAC) sowie dem ICANN CEO ernannt wird.
ICANN CEO Rod Beckstrom wertet diese Entwicklung positiv: „Alles was wir produzieren, geht an die gesamte Weltöffentlichkeit zur Begutachtung – das ist wirklich ein großer Schritt nach vorne.“
Auch EU-Kommissarin Viviane Reding begrüßte die neue ICANN-Regelung: „Der neue Vertrag macht die Organisation offener und verantwortungsvoller für alle Nutzer auf der Welt“.

Hier finden Sie das vollständige „Affirmation Agreement“ sowie ein Interview mit dem ICANN-CEO Rod Beckstrom.

Okt 1

Bayern Connect auf dem ECO-Kongress in Köln

002_2Am 29. September hat Bayern Connect an dem Kongress des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (ECO) “Sharpening the Image” in Köln teilgenommen. Unter dem Titel „dotStadt – Über den (Un)Sinn von Städte-Top-Level-Domains“ diskutierten Gründer von cityTLD Initiativen, sowie Vertreter der Domainindustrie und Politik über die bevorstehende Einführung von cityTLDs. Im Mittelpunkt stand die Frage ob neue Adress-Endungen im Internet überhaupt notwendig sind. Der Konsens nach der Podiumsdiskussion war, dass neue Top-Level Domains die regionale kulturelle Bindung fördern und dadurch neue Geschäftsmöglichkeiten in einer Stadt entstehen.